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95. Jahrgang, 2015, Heft 7 | S. 494-498

Analysen und Berichte

Mindestreferenzwerte für CO2-Emissionen

Manfred Sargl, Andreas Wolfsteiner, Günter Wittmann

Im Dezember 2015 findet die Klimakonferenz in Paris statt, in deren Vorfeld die Staaten bereits melden müssen, welchen Beitrag sie zum Klimaschutz nach 2020 leisten wollen. Die Autoren haben ein Modell entwickelt, mit dem sich mögliche Referenzwerte bestimmen lassen, die einerseits mit dem 2°C-Ziel kompatibel sind und andererseits bezogen auf die Klimagerechtigkeit einen Mindeststandard einhalten. Diese Referenzwerte können nützlich sein, um im Vorfeld der Klimaverhandlungen eine fundierte öffentliche Debatte zu führen.

Title: Minumum Reference Value for Carbon Dioxide

Abstract: A core question in climate change policy is: Who is allowed to use how much of the remaining CO2 budget, so that we can adhere to the 2°C limit? The Regensburg Model gives an answer to this question, based on a criterion which Federal Chancellor Merkel has postulated already in 2007: gradually converging per-capita rights. This means the Regensburg Model can provide important reference values for the Intended Nationally Determined Contributions (INDCs) to be submitted by the countries in preparation for Paris 2015. Often, more climate justice than just gradual convergence is demanded. If the countries however should not even meet this minimum criterion, they will have difficulty explaining.

JEL Classification: Q52, Q54, Q56

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Dieser Artikel des Wirtschaftsdienst unterliegt einer Embargo-Frist von zwei Jahren und ist im Juli 2017 an dieser Stelle frei verfügbar. Sie können ihn aber über SpringerLink beziehen. Oder Sie nutzen den Zugang über Ihre Bibliothek vor Ort.