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97. Jahrgang, 2017, Heft 2 | S. 83-102

Zeitgespräch

Schwaches Produktivitätswachstum – zyklisches oder strukturelles Phänomen?

Enzo Weber, Steffen Elstner, Christoph M. Schmidt, Ulrich Fritsche, Patrick Christian Harms, Hagen Krämer, Marianne Saam, Jochen Hartwig

In den entwickelten Volkswirtschaften ist das Produktivitätswachstum seit den 1970er Jahren tendenziell gesunken, zeigen die Statistiken – eine Beobachtung, die angesichts der weitreichenden Digitalisierung der Wirtschaft erstaunt. Sie könnte auf Messfehlern beruhen, ist sie aber realistisch, kann es dafür viele Gründe geben: Innovationen sind zunehmend kostenintensiv und durchdringen die Wirtschaft langsamer. Der produktivitätsschwache Dienstleistungssektor nimmt einen wachsenden Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Produktion ein. Es könnte aber auch an mangelnden Investitionen liegen. Letztlich muss diese Entwicklung nicht unbedingt einen langfristigen Trend widerspiegeln, sie kann auch konjunkturell bedingt sein. Weil ein Anstieg der Produktivität aber wünschenswert wäre, stellt sich die Frage, was die Politik tun kann.

Hinweis

Dieser Artikel des Wirtschaftsdienst unterliegt einer Embargo-Frist von zwei Jahren und ist im Februar 2019 an dieser Stelle frei verfügbar. Sie können ihn aber über SpringerLink beziehen. Oder Sie nutzen den Zugang über Ihre Bibliothek vor Ort.