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90. Jahrgang, 2010, Heft 5 · S. 321-326

Analysen und Berichte

Geschäftsausrichtung der europäischen Banken

Manfred Borchert

Die Ursachen der letzten globalen Bankenkrise werden vor allem in den aktuellen Rechnungslegungsvorschriften, der Rolle der Rating-Agenturen und der Schaffung von kaum nachvollziehbaren Wertpapierkonstruktionen gesehen. Diese Faktoren können zwar eine Krise beschleunigen, erklären aber noch nicht, warum Banken ihre Geschäftstätigkeit neben ihrem angestammten Kredit- immer stärker auf das Wertpapiergeschäft verlegen. Dies aber scheint eine Schwachstelle in der gegenwärtigen Entwicklung des Bankenmarktes zu sein.

Prof. Dr. Manfred Borchert war Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Geld und Währung an der Universität Münster.

Die deutschen Banken haben ihre Geschäftspolitik seit Gründung der Europäischen Währungsunion (EWU) verstärkt auf das Wertpapiergeschäft verlagert (vgl. Abbildung 1). Lag der Anteil des Wertpapiergeschäfts im Jahr 1999 noch bei ungefähr 20% der Bilanzsumme, so stieg dieser Anteil bis zum Jahr 2008 auf etwa 40%, das Gewicht der Kundenkredite änderte sich kaum. Die Kredite der Banken untereinander bleiben hier außer Acht. Diese Position spielt insbesondere bei Landesbanken, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und den beiden genossenschaftlichen Zentralbanken aus geschäftspolitischen Gründen eine stärkere Rolle.

Die Geschäftspolitik deutscher Banken

Die Gewinn- und Verlust-Rechnungen der deutschen Banken blieben von dieser Entwicklung relativ unberührt (vgl. Abbildung 2).Zwar variiert der Anteil der Netto-Provisionserträge bei einzelnen Banken erheblich, doch gilt dies nicht für die Gruppe der deutschen Banken insgesamt. Auffällig ist, dass insbesondere die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute (Landesbanken und KfW) und Genossenschaftszentralbanken ihren Anteil an den Netto-Provisionserträgen gegenüber den Netto-Zinserträgen seit dem Jahr 1999 nahezu konstant halten. Die Gewinne der deutschen Banken waren seit Beginn der EWU relativ moderat, schwanken aber bei öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten stärker als bei privatrechtlichen. Weil die Struktur der GuV-Rechnungen in Hinblick auf Zins- und Provisionserträge im Durchschnitt ungefähr gleich blieb (vgl. Abbildung 2), muss die Schwankung der Gewinne (vgl. Abbildung 3) andere Ursachen als die Schwankung der Netto-Zinserträge und Netto-Provisionserträgen haben.

Da die Aktivität der deutschen Banken bei der Kreditvergabe wie bei der Pflege ihrer Portefeuilles (vgl. Abbildung 2) unverändert blieb, manifestiert sich der bilanzielle Erfolg der Kreditinstitute also insbesondere durch die Entwicklung der Börsenkurse. Dies mag durchaus an den Zielen einer Steigerung des "share holder value" (Unternehmung) und von Boni (Manager) liegen. Dies legt den Schluss nahe, dass in der Vergangenheit manche Banken Windfall-Profits erzielten, die eigentlich gar nichts mit der unternehmerischen Leistung zu tun hatten. Verluste entstanden dementsprechend ab dem Jahr 2007 durch sinkende Börsenkurse. Die Geschäftsausrichtung der Banken gehört somit auf den Prüfstand.

Die Geschäftspolitik der europäischen Banken

Traditionell werden in anglo-amerikanischen Ländern Investitionen seit jeher über den Kapitalmarkt, in kontinental-europäischen Ländern dagegen bisher (bis Mitte der 1990er Jahre) überwiegend über Bankkredite finanziert. Dies hat sich seit Gründung der EWU in Europa gewandelt. Aus den Bilanzen der 50 größten Banken1 Europas wird eine Wende vom Kreditgeschäft hin zum Wertpapiergeschäft (Begleitung von Investoren an die Börse) ersichtlich.2 Diese Entwicklung beschränkt sich also nicht nur auf Deutschland.

Die Umorientierung der Geschäftstätigkeit geht nicht nur mit einer Ausdehnung des Nachfragevolumens am Kapitalmarkt einher, die schärfere Konkurrenz bringt auch immer wieder neue Finanzprodukte hervor. Die GuV-Rechnungen der europäischen Banken zeigen - anders als bei der Gruppe der deutschen Banken - wegen des gestiegenen Wertpapiergeschäfts eine zunächst verstärkte Ausrichtung auf Provisionseinkommen; erst ab 2006 schrumpfen krisenbedingt Provisions- und Zinseinkommen.

Systemische Risiken

Mit dem Platzen der Vermögenspreis-Blase an den Börsen zur Jahreswende 2005/06 in den USA wurden weltweit die Bilanzen der Banken beeinträchtigt. Aber erst im Jahr 2008 begannen die Banken ihre Situation öffentlich zu beklagen. Da Immobilien ein enges Substitut zu anderen Vermögenstiteln darstellen, ziehen tendenziell sinkende Immobilienpreise auch die Wertpapierkurse in Mitleidenschaft. Die Konsequenzen von Vermögensverlusten können existenzgefährdend sein. Das Eigenkapital der europäischen Banken liegt im Durchschnitt bei 2 bis 6% des Geschäftsvolumens, der Umfang der Wertpapiere in deren Portefeuille zwischen 15 und 40% des Geschäftsvolumens (vgl. Abbildung 4).

Da die Immobilienpreise zwischen Februar 2006 und Februar 2009 um ungefähr 20% sanken, trieb dies eine ganze Reihe von Hypothekenbanken in den Ruin (Lehman Brothers, Hypo Real Estate). In der Folge griff dies auch auf Geschäftsbanken über, die wegen der "hohen Sicherheit von Immobilien" (bei einem möglichen Gold-run würde aber das Gleiche passieren) umfangreiche Geschäfte mit Immobilienbanken abgeschlossen hatten. Es bestand die Gefahr einer Run-Situation. Ist dies aber nur eine vorübergehende Situation? Wie sieht die Risikostreuung der Banken aus?

Die Kreditausleihe an Konkurrenzbanken wurde stark eingeschränkt.3 Die Kreditgewährung an Nichtbanken wurde reduziert, weil das Eigenkapital der Banken und das Vertrauen in eine florierende Geschäftstätigkeit branchenübergreifend gesunken sind. Investitionen wurden aufgeschoben, bei möglichen Absatzverlusten besteht dann auch ein Verlustrisiko des Arbeitsplatzes, und es kann zu einer typischen Deflationsspirale kommen. Notleidende Bankkredite bleiben auf die unmittelbar beteiligten Unternehmungen begrenzt. Stagnierende oder rückläufige Kurse (auch von nicht unmittelbar beteiligten Unternehmungen) dagegen beeinflussen die gesamte Branche oder auch die ganze Volkswirtschaft. Sinken nämlich die Werte der Aktiva und bleiben die Passiva unberührt, so entstehen Verluste, und das Eigenkapital schrumpft. Führt dies sogar zu Betriebsschließungen, Arbeitslosigkeit und Nachfrageausfällen, kann dies der Beginn einer Deflation sein, bei Realkapital, Immobilien wie auch bei Konsumentenkrediten. Die Finanzkrise geht dann in eine Wirtschaftskrise über.

Bilanzwirkungen des Platzens der Immobilienpreisblase

Die sinkenden Immobilienpreise und in der Folge auch die anderen taumelnden Vermögenspreise schlugen sich natürlich in den Bankbilanzen nieder, deren Aktivseite schrumpfte, wodurch das Eigenkapital sank, zum Teil kam es sogar zur Überschuldung (vgl. Abbildung 5), d.h. der Verlust eines Jahres war größer als das Eigenkapital. Die europäischen Banken sind zwar nicht zu einer sofortigen Anpassung der Aktiva an die Marktentwicklung verpflichtet, aber peu à peu lässt sich dies nicht vermeiden. Es gab in der Vergangenheit immer einmal die eine oder andere Bank mit Verlusten. Auffällig ist aber, dass im Jahr 2008 fast die Hälfte (23) der 50 größten europäischen Banken - alle deutschen Banken (Ausnahmen: WestLB, NordLB und LB Berlin mit unwesentlichen Gewinnen, aber beträchtlichen Verlusten bei der WestLB und der LB Berlin in der Vergangenheit) - Verluste auswiesen. Zwei deutsche Banken waren sogar überschuldet.

Der damalige deutsche Finanzminister, Peer Steinbrück, sprach bei der Stützung der Hypothekenbank Hypo Real Estate durch die deutsche Regierung von einer "system-relevanten" Bank. Systemrelevant ist eine Unternehmung aber nur dann, wenn ihr Fallieren zum Zusammenbruch der gesamten Branche führen würde. So wäre die Hypo Real Estate dann systemrelevant im deutschen Bankenmarkt, wenn deren Vermögenstitel von sehr vielen (insbesondere öffentlich-rechtlichen) Kreditinstituten gehalten würden, und zwar in einem existenzgefährdenden Ausmaß. Die Insolvenz solcher Institute hätte fatale Folgen für die Eigentümer: Bei öffentlich-rechtlichen Instituten sind dies die Sparkassen, Kommunen und Landesregierungen, also insbesondere auch die Steuerzahler.

Wirtschaftspolitische Maßnahmen

In der Literatur wird seit dem 19. Jahrhundert die Institution eines Lender of last resort diskutiert, also eines Ausleihers der letzten Instanz. Gemeint war, dass während eines Run auf Banken nicht die für diesen Run verantwortliche Bank, sondern die an sich "gesunden" Banken geschützt werden sollten. Sie sollten von der Zentralbank mit zusätzlicher Liquidität (allerdings zu erhöhtem Diskontsatz) versorgt werden. Dies ist heute etwas anders: Gerade die an der Entstehung der Vermögenspreisblase beteiligten Banken wurden gestützt. Aber möglicherweise sind zu viele Banken - und vor allem öffentlich-rechtliche Institute - am Platzen der Vermögenspreisblase beteiligt, so dass die Funktion eines Lender of last resort nicht trägt. Bei der Rettungsaktion ging es in erster Linie um die Wiederherstellung von Vertrauen, ohne das keine Wirtschaft läuft.

Die Finanzkrise ist eine Bankenkrise, sie betrifft systemisch automatisch die gesamte Volkswirtschaft. Eine Branchenkrise in anderen Bereichen mag dagegen beschränkt bleiben. Staatliche Garantien im Bankenbereich oder die zwiespältige Gründung einer Bad Bank4 (vgl. Abbildung 6) mögen das Vertrauen wiederherstellen, sind aber für den Steuerzahler nicht kostenlos. Die damalige deutsche Regierung hatte dies erkannt, nicht jedoch alle Banken: Wie sonst ist es zu verstehen, dass mit staatlichen Bürgschaften geschönte Bilanzen immer noch die Zahlung von Boni (z.B. Dresdener Bank) rechtfertigen sollten? In den USA hatte Präsident Barack Obama im März 2009 bei der mit einer Staatshilfe von 182,5 Mrd. US-$ geretteten Versicherungsgesellschaft AIG (American International Group) den Betrag von 218 Mio. US-$ beschlagnahmen lassen, der als Boni an leitende Angestellte ausgezahlt werden sollte. Allerdings sollte hieraus nicht der Schluss gezogen werden, dass Bonuszahlungen mit Staatshilfen verrechnet werden könnten, denn dazu sind die Boni schon vom bilanziellen Anteil her nicht umfangreich genug.

Folgerungen

Die europäischen Banken haben in den letzten zehn Jahren verstärkt Wertpapiere in ihr Portefeuille aufgenommen. Auch der Wertpapiererwerb stellt im Prinzip eine Art der Kreditvergabe (bzw. Eigentumserwerb) an den Emittenten dar, bei dem allerdings - anders als bei Direktkrediten - auch Spekulanten zwischen "Kreditnehmer" und Kreditgeber geschaltet sind. Dies erfordert eigentlich eine besondere Vorsicht bei der Bilanzierung erworbener Wertpapiere und betrifft nicht allein die Bankmanager, sondern auch die Bankaufsicht und die Rechnungslegung,5 also den IASB (International Accounting Standards Board).

Geschäftsbanken beziehen ihr Einkommen aus Wertpapiergeschäften wie auch aus der Kreditvergabe. Je nach Profitabilität können sie das Kreditgeschäft zu Lasten ihres Wertpapier-Portefeuilles ausdehnen et vice versa. Die Ressourcen der größten europäischen Banken bei der Kreditvergabe an Nichtbanken sind relativ breit gestreut. Auf Grund einer Faktorenanalyse zeigt sich, dass deutsche Banken bei der Kreditvergabe unterdurchschnittlich auf Ressourcen aus dem Banksystem zurückgreifen.6 Offenbar haben deutsche Banken weniger stark als in der Vergangenheit Interbankgeschäfte getätigt.

Geschäftsbanken - besser: Kreditinstitute - haben zum Einlegerschutz bei ihrer Kreditgewährung mindestens 8% der mit Risiken behafteten Forderungen mit Eigenkapital zu unterlegen (Basel II). Dies gilt nicht für Wertpapiere im Besitz von Banken ("available for sale"). Derzeit müssen diese mit dem Marktwert bilanziert werden - nur vorübergehend dürfen Banken mit Modellwerten davon abweichen -, so dass sich die Banken einen möglichen Verlust als Neubewertungsrücklage negativ auf das Eigenkapital anrechnen lassen müssen. Damit beeinflussen sinkende Wertpapierkurse schließlich auch die Kreditvergabemöglichkeit.

Im Juli 2009 stellte deshalb die deutsche Finanzaufsicht BaFin eine Änderung dieses Anrechnungszwangs auf das Eigenkapital zur Diskussion. Bei der aktuellen Diskussion um die Bankenkrise steht immer noch das Kreditgeschäft der Banken im Vordergrund, obgleich diese Krise ein Wertpapierproblem ist. Das ist die eigentliche Schwachstelle. Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften diskutiert deshalb u.a die Pflicht zur Bildung eines zusätzlichen Eigenkapitalpuffers;7 die Eigenkapitalanforderungen durch eine Einbeziehung des Handelsbuchs (Wertpapiere in der Bilanz) könnten sich dann verdoppeln. Daneben sollen die Kreditinstitute gesetzlich zu einer Vergütungspolitik für Bankmanager verpflichtet werden, die mit einem wirksamen Risikomanagement vereinbar ist.

Für die Kreditgewährung der Banken stellen neben der Mindestreservepflicht (und dem Vorhalten von Bargeld für Kunden), also dem Besitz von Zentralbankgeld, insbesondere Eigenkapitalvorschriften eine Begrenzung dar. Von ihrer Ausdehnung würden vor allem deutsche Kreditinstitute beeinflusst, da diese im europäischen Bankenmarkt eher geringer mit Eigenkapital ausgestattet sind. Gegenwärtig sollte es nicht so sehr darum gehen, die Kreditgewährung zu reglementieren, wichtiger noch wären Regeln beim Wertpapierhandel der Banken. Das Wertpapier-Portefeuille sollte durch eine bestimmte Quote zum Eigenkapital begrenzt werden. Es wird damit den Banken zwar ein zusätzlicher Aufwand abverlangt, der jedoch wesentlich geringer ausfallen wird als die Kosten, die in einer Krise - wie gegenwärtig - der Allgemeinheit (Staatsbudget, Steuerzahler) zugemutet würden. Mit dieser Maßnahme würde die Kreditgewährung gegenüber dem Wertpapierhandel gestärkt.

Sämtliche Risiken lassen sich natürlich auch durch sehr weitreichende Anforderungen nicht ausschließen. Gegenwärtig entsteht jedoch der Eindruck, dass die Kreditgewährung der Banken relativ stark, das Wertpapiergeschäft der Banken hingegen gar nicht reglementiert ist. Ein Ansetzen am Wertpapiergeschäft reduziert aber nicht nur dessen Risiken, es schont vor allem das Eigenkapital und stabilisiert so die Kreditgewährungsmöglichkeit. Gesetzliche Regelungen könnten natürlich nur durch das Parlament (national bzw. international) erfolgen. Im Rahmen von Verordnungen wäre in Deutschland die BaFin, in Europa die Kommission der EU zuständig.

 

Dieser Beitrag wurde während eines Forschungsaufenthalts beim Internationalen Währungsfonds in Washington, DC im August/September 2009 konzipiert.

 

 

Abbildung 1 (zurück zum Text)
Kredit- und Wertpapiergeschäft der größten deutschen Banken1
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Abbildung 2 (zurück zum Text)
Zins- und Provisionserträge der größten deutschen Banken1
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1 Die hier verwendeten statistischen Daten beziehen sich auf die 16 deutschen Banken in der Gruppe der 50 größten europäischen Geschäftsbanken. Die einzelnen Variablen wurden als Anteile am Bilanzvolumen normiert, um die Ergebnisse unterschiedlich großer Banken vergleichbar zu machen. Hypotheken- und reine Investment-Banken wurden außer Acht gelassen, da deren Bilanzstruktur nicht mit der der Geschäftsbanken kompatibel ist.

Abbildung 3 (zurück zum Text)
Gewinnentwicklung deutscher Banken

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Abbildung 4 (zurück zum Text)
Stilisierte Bilanz europäischer Banken
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Abbildung 5 (zurück zum Text)
Gewinn und Eigenkapital der größten europäischen Banken 2008
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Anmerkung: Auf allen Punkten der Überschuldungslinie ist der Verlust eines Jahres gleich groß wie das Eigenkapital. Punkte links dieser Linie repräsentieren also eine Überschuldung. Die Zahlen in der Abbildung werden in der folgenden Tabelle 6 erläutert.

Bilanzen und GuV-Rechnungen der größten europäischen Banken 2008

in Mrd. der jeweiligen Währung

Währung Eigenkapital Gewinn / Verlust vor Steuern Summe der Aktiva
1. RBS (Royal Bank of Scotland)

£

80,50 -34,37 2401,65
2. Barclays plc

£

36,62 6,08 2052,98
3. Deutsche Bank

Euro

30,70 -5,74 2202,42
4. BNP Paribas (Banque Nationale de Paris/Paribas)

Euro

58,97 3,92 2075,55
5. HSBC Holdings plc (Hong Kong-Shanghai BC)

US-$

100,23 9,31 2527,47
6. Crédit Agricole

Euro

47,34 1,17 1653,22
7. ING Bank (Internationale Nederlanden Group)

Euro

28,93 -1,49 1331,66
8. UBS (Union Bank of Switzerland)

CHF

40,80 -20,32 2015,10
9. Société Générale

Euro

40,89 4,01 1130,00
10. Grupo Santander Central Hispano

Euro

8,30 11,37 1049,63
11. gruppo UniCredit

Euro

6,68 5,00 1045,61
12. HBOS (Halifax/Bank of Scotland), acquired by Lloyds BG

£

k.A.1 -9,13 676,42
13. Crédit Suisse

CHF

32,30 -14,90 1170,35
14. ABN AMRO Holding N.V. (member of RBS)

Euro

17,12 -15,47 666,82
15. DEXIA

Euro

5,62 -0,56 651,01
16. Caisse d´Epargne (merger with Banque Populaire: Natixis)

Euro

16,56 -2,80 649,72
17. Gruppo Intesa (merger with San Paolo di Torino)

Euro

6,65 1,06 636,13
18. San Paolo di Torino (merger with Intesa)

Euro

k.A.1 k.A.1 k.A.1
19. Commerzbank

Euro

19,90 -0,40 625,20
20. Rabobank

Euro

33,46 2,85 612,12
21. Fortis, acqired by BNP Paribas

Euro

15,14 -11,23 586,78
22. Banco Bilbao Vizcaya Argentaria

Euro

26,71 7,49 542,65
23. Lloyds Banking Group (until 2008: Lloyds TSB)

£

9,70 0,81 436,03
24. Danske Bank Group

DKR

98,25 2,23 3543,97
25. Nordea Group

Euro

17,80 3,40 474,07
26. HVB Group (Bayer. Hypo/Vereinsbank; member of UniCredit)

Euro

23,02 -0,60 458,60
27. LB Baden-Württemberg

Euro

6,12 -2,57 447,93
28. DZ Bank (Dt. Zentral-Genossenschaftsbank)

Euro

8,68 -1,47 427,09
29. Bayern LB

Euro

8,69 -5,17 421,67
30. Dresdner Bank

Euro

4,49 -4,70 420,96
31. KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)

Euro

10,48 -2,04 400,20
32. KBC Group (Kredietbank/Cera Bank/ABB)

Euro

15,38 4,37 355,60
33. Standard Chartered

US-$

22,14 4,80 435,07
34. West LB

Euro

3,82 0,03 288,12
35. Banque Populaire

Euro

7,26 -0,61 263,21
36. la Caixa Group

Euro

18,92 2,62 260,83
37. Abbey National plc (member of Santander)

£

4,81 1,09 231,74
38. Nord LB

Euro

5,63 0,02 244,27
39. SEB (Skandinaviska Enskilda Banken)

SEK

83,73 12,47 2510,70
40. Deutsche Postbank

Euro

5,02 -0,97 231,28
41. Bank Austria (member of HVB Group)

Euro

14,24 1,51 222,15
42. Banca Monte dei Paschi di Siena

Euro

14,82 0,11 213,80
43. HSH Nordbank (Hamburgische/Schlesw.-H. LB)

Euro

2,15 -2,79 208,40
44. Bank of Ireland

Euro

6,38 1,93 204,28
45. Erste Bank

Euro

11,10 0,58 201,44
46. Svenska Handelsbanken

SEK

74,95 15,33 2158,78
47. LB Hessen-Thüringen Girozentrale

Euro

4,68 -0,05 184,57
48. Swedbank Group (FöreningsSparbanken)

SEK

86,46 13,82 1811,69
49. Landesbank Berlin (bis 2006: Bankgesellschaft Berlin)

Euro

1,95 0,01 145,37
50. DekaBank (DGZ)

Euro

3,24 -0,08 138,61
51. Crédit Lyonnais (member of Crédit Agricole)

Euro

5,43 0,83 98,44
52. WGZ Bank (Westd. Genossenschaftszentralbank)

Euro

2,56 -0,20 92,65
53. Banca Nazionale del Lavoro (member of BNP Paribas)

Euro

2,08 0,14 89,78
54. ING Belgium SA/NV (until April 2003: B.B.Lambert)

Euro

k.A.1 k.A.1 k.A.1
55. Capitalia (B.di Roma/B.di Sicilia; member of UniCredit)

Euro

k.A.1 k.A.1 k.A.1

1 Es wird keine individuelle Bilanz und GuV-Rechnung mehr ausgewiesen.

Quelle: Eigene Berechnungen auf Grund der von den Banken zur Verfügung gestellten Geschäftsberichte.

Abbildung 6 (zurück zum Text)
Funktionsweise einer Bad Bank
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  • 1 Alle hier verwendeten statistischen Angaben beziehen sich auf die Bilanzen der 50 größten europäischen Geschäftsbanken.

  • 2 Manfred Borchert: The Impact of Banking Behaviour on Monetary Strategy, in: Intereconomics, Vol. 44, Nr. 3 (May/June 2009), S. 166 ff.

  • 3 "The interbank market virtually collapsed", The EEAG Report on the European Economy 2009 (European Economic Advisory Group,
    CESifo München), S. 6.

  • 4 Vgl. Ulrich van Suntum: Zinslose Staatspapiere für die schlechten Banken, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 19 vom 23. Januar 2009, S. 14.

  • 5 Vgl. Christian Kirchner: Wege aus der internationalen Finanzmarktkrise, in: Wirtschaftsdienst, 89. Jg. (2009), H. 7, S. 459 ff.

  • 6 Diese Faktorenanalyse beruht auf der Annahme, dass die Kreditvergabe an Nichtbanken KNb auf Grund von Ressourcen erfolgt, die durch die Emission von Inhaberschuldverschreibungen InhSV, Einlagen von Nichtbanken Enb, dem Besitz von Wertpapieren WP (available for sale), dem Eigenkapital EigK, den Einlagen von Kreditinstituten EKI und dem Besitz von Zentralbankgeld KZbk beruht, also KNb = f(InhSV, Enb, WP, EigK, EKI, KZbk). Die Faktorenanalyse führt hier zu den beiden Faktoren: Faktor 1: Ressourcen von außerhalb des Bankensystems (InhSV, Enb, WP, EigK) und Faktor 2: Ressourcen von innerhalb des Bankensystems (EKI, KZbk). Vgl. Manfred Borchert: The Impact of Banking Behaviour on Monetary Strategy in Europe, in: Intereconomics, 44. Jg. (2009), H. 3, S. 166-176.

  • 7 EUR-Lex - 52009SC0975 - DE.


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