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95. Jahrgang, 2015, Heft 9 · S. 640-643

Analysen und Berichte

Vollgeld und Full Reserve Banking: Geldreformen auf dem Prüfstand – eine Erwiderung

Martin Sauber, Benedikt Weihmayr

In der Dezemberausgabe 2014 veröffentlichte der Wirtschaftsdienst einen Aufsatz von Martin Sauber und Benedikt Weihmayr zum Vollgeld und Full Reserve Banking. Dazu äußert sich Lino Zeddies als ein Vertreter der deutschen Vollgeldbewegung kritisch und zeigt die Vorteile einer Vollgeldreform auf. Anschließend stellen die Autoren in einer Erwiderung ihre Sicht dar.

Dr. Martin Sauber ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg.

Benedikt Weihmayr ist Mitglied in der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe nachhaltiges Geld.

Die Replik von Lino Zeddies ist ein konstruktiver Beitrag zur Diskussion um eine Vollgeldreform. Unsere Kritik an der Vollgeldidee soll in diesem Beitrag anhand der Auseinandersetzung mit den von Zeddies vorgebrachten Argumenten verdeutlicht werden. Am Schluss möchten wir dennoch eine Konstellation aufzeigen, wie eine Variante einer Vollgeldreform unter bestimmten Bedingungen einen positiven Effekt haben könnte.

Betrachten wir zuerst die übergeordnete Problemwahrnehmung von Lino Zeddies: "Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte und insbesondere in der großen Finanzkrise hat sich gezeigt, dass an den Finanzmärkten etwas grundlegend schief läuft. Wiederkehrend auftretende Vermögensblasen und Finanzkrisen zwingen ganze Volkswirtschaften in die Knie (...) Die Vollgeldbewegung sieht die tiefliegende Ursache dieser Missstände im zugrundeliegenden Geldsystem, genauer in der Geldschöpfungsmacht der Banken"1.

Wir begrüßen die Diskussion über die heutige Geldordnung und -politik, sehen jedoch die von Vollgeldreformern auf die "Geldschöpfungsmacht der Banken" reduzierte Problemwahrnehmung kritisch. Dieser Fokus führt zu inadäquaten Lösungsvorschlägen, die die Funktionsweise der kapitalistischen Geldwirtschaften ungenügend analysiert. Um unsere übergeordnete Problemwahrnehmung kurz zu skizzieren: Vermögenspreisblasen und Finanzkrisen sind nicht unmittelbare Folge der Buchgeldschöpfung durch Banken, sondern vielmehr Symptom der Stagnationstendenz kapitalistischer Geldwirtschaften.2 Ein deregulierter Finanzmarkt sowie neoliberale Anreizstrukturen verstärken zusätzlich die Krisenintensität und -häufigkeit. Eine historische Betrachtung zeigt, dass Finanz- und Bankenkrisen trotz privater Geldschöpfung von 1940 bis Mitte der 1970er schlicht nicht existent waren (vgl. Abbildung 1).3 Als systemstabilisierende Faktoren identifizieren Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff insbesondere die strenge Regulierung des Finanz- und Devisenmarktes in diesem Zeitraum, unter anderem durch das feste Wechselkurssystem von Bretton Woods.4 In den 1970er Jahren kam es zu einem Paradigmenwechsel von einer keynesianischen hin zu einer monetaristisch neoklassischen Theoriebildung und Wirtschaftspolitik. Seitdem erzeugen freie Kapital- und Devisenmärkte sowie deregulierte Arbeitsmärkte Anreizstrukturen, die die Bildung von Finanzkapital gegenüber Realkapital bevorzugen.5 Instabile Devisen- und Rohstoffpreise, hohe Zinssätze und global expandierende Kapitalströme verursachen seitdem Vermögenspreisblasen, makroökonomische Ungleichgewichte und Massenarbeitslosigkeit.

 

Abbildung 1 (zurück zum Text)
Anteil der Länder mit Bankenkrisen

Gewichtet nach Anteil am Weltsozialprodukt, 1900 bis 2008

32144.png

Quelle: Die Grundgesamtheit besteht aus 66 Ländern der Tabelle A1 in: http://www.carmenreinhart.com/user_uploads/data/55_data.xls.

 

Fehlende Kontrolle der Zentralbank über die Geldmenge

Nach Lino Zeddies würde unsere Kritik an einer Geldmengensteuerung ins Leere laufen, da unsere Argumente in Anlehnung an das heutige Giralgeldsystem erfolgen würden. Wir hatten in unserem Artikel die Ohnmacht der Geldpolitik in einem Vollgeldsystem betont, da die Zentralbank pessimistische Absatzerwartungen und die Überschuldung der Akteure in einer Rezession nicht durch ein elastischeres Geldangebot lösen kann. Es ist richtig, dass in einem Vollgeldregime die nominal emittierte Geldmenge nicht schrumpfen kann. Jedoch könnte die Kreditvergabe an Unternehmen und Haushalte weiterhin durch mangelnde Solvenz und geringes Vertrauen beschränkt bleiben.

Es ist zudem unumstritten, welche Rolle die massive Kreditexpansion (begleitet von Giralgeldwachstum) bei Spekulationen auf Immobilien-, Rohstoff- oder Aktienmärkten hat. Doch unabhängig davon, ob die Zentralbank eine Geldmengenverknappung oder eine herkömmliche Zinserhöhung durchführt: Es werden dadurch vor allem Investitionen im produktiven Sektor gedämpft. Die Gewinne spekulativer Investitionen sind hingegen so hoch, dass die Mehrkosten durch die höheren Zinsen kaum ins Gewicht fallen. Die Folgen der Zentralbankpolitik wären eine nur geringe Abschwächung des spekulativen Booms, begleitet von stark steigender Arbeitslosigkeit in den restlichen Sektoren.

Wenn nun, wie Lino Zeddies betont, die Monetative die Impotenz der Geldmengenpolitik in einer Rezession durch fiskalische Verausgabung beheben möchte, ist dies nichts weiter als eine Synchronisierung der Geld- und Fiskalpolitik.

Gefahr von Bank Runs und Unsicherheit des Giralgeldes

Die Vollgeldreform soll den Zusammenbruch der Zahlungssysteme verhindern und zugleich das "too big to fail"-Phänomen lösen. Ersteres würde zweifelsohne gelingen, da Girokonten in Form von Zentralbankgeld (Vollgeld) zugleich gesetzliches Zahlungsmittel sind. Letzteres, die Lösung des "too big to fail"-Problems, ist fraglich. So ist Vollgeld weder eine hinreichende noch eine notwendige Bedingung für ein stabiles Bankensystem. Entscheidend ist der Umfang der Haftung. Man kann – aber muss nicht – so weit gehen wie die Vollgeldreformer und sogar Spareinlagen zur Insolvenzmasse heranziehen. Wäre heute schon über (potenziell) haftendes Kapital (Aktien, Wandelanleihen, Anleihen) eine Insolvenzabwicklung möglich, wäre der Zahlungsverkehr auch in einem Giralgeldsystem gesichert. Auch das Beispiel Islands in der Finanzkrise 2008 zeigt, dass das Argument des "too big to fail" im Sinne einer Bailout-Notwendigkeit nicht stichhaltig ist. Islands in Not geratene Banken wurden zulasten der Gläubiger und Eigentümer verstaatlicht und teilweise abgewickelt. Inwiefern aber technisch betrachtet in einem Vollgeldsystem Insolvenzen mit geringerem Aufwand durchführbar sind, muss zukünftige Forschung zeigen.

Systemische Überschuldung und Wachstumszwang

Lino Zeddies spricht von einer "absurden" Verknüpfung von Geld und Schuld, da dies einen hohen Verschuldungslevel in der Ökonomie mit sich bringen würde. Eine schuld- und zinsfreie Geldemission durch den Staat würde eine Verbesserung der Vermögens- und Einkommensverteilung bewirken. Der erwünschte Effekt kann sich aber, insbesondere in einer offenen Volkswirtschaft, genau in sein Gegenteil verkehren.

Mit Giralgeld ist verbunden, dass Vermögenseigentümer ihr Vermögen in Form von Sichtguthaben halten. Faktisch finanzieren die Vermögenseigentümer so die Banken mit sehr kurzfristigen Krediten. Da Sichteinlagen sehr disponibel sind und dem Halter daher einen nichtpekuniären Ertrag (Liquditätsprämie) generieren, wird ein entsprechend niedriger (oder kein) pekuniärer Ertrag (nominelle Verzinsung) akzeptiert. Entsprechend kann eine Bank Kredite zu geringen Kreditzinsen ausreichen. Vollgeld verbietet es den Girokonteninhabern der Bank einen täglich fälligen Kredit zu gewähren. Damit ist die Bank mit der Situation konfrontiert, zwingend Sparer attrahieren zu müssen, die ihr Kapital über einen längeren Zeitraum bei ihr anlegen.6 Dies bedeutet für die Bank höhere Kosten – ähnlich einer Besteuerung des Einlagengeschäftes. Die Banken werden versuchen, die Kosten auf andere Akteure abzuwälzen:

  • Fall 1: auf die Girokontenbesitzer (höhere Kontoführungsgebühren); Wirkung: regressiv und kontraktiv;
  • Fall 2: auf die Einleger (geringere Zinsen auf Zeitdepositen); Wirkung: progressiv und expansiv, da geringere Dividenden und Einlagenzinsen vor allem Haushalte mit hohen Einkommen und daher hoher Sparneigung betreffen würde;
  • Fall 3: auf die Eigentümer (geringere Dividenden); Wirkung: ähnlich wie Fall 2;
  • Fall 4: auf die Kreditnehmer (höherer Kreditzins); Wirkung: langfristig kontraktiv. Über die Investitionsnachfrage und vor allem durch die geringere Lohnquote am Nationaleinkommen wäre dies nachfragehemmend. Wird der Zinssetzungsspielraum der Zentralbank unabhängig vom Verhalten der Marktteilnehmer verstanden, könnte sich in Summe durch eine höhere staatliche Seigniorage und geringere Kapitaleinkommen ein expansiver Effekt einstellen. Niedrigere Arbeitslosigkeit würde dann auch nur ein geringeres Wachstums erforderlich machen.

Versteht man hingegen den Zinssetzungsspielraum der Zentralbank als durch den Vermögensmarkt beschränkt, ergibt sich ein weit weniger optimistisches Bild. Hierbei bestimmen mikroökonomisch die Portfolioentscheidungen der Vermögenseigentümer das gleichgewichtige Zinsniveau, bei dem die Vermögenden bereit sind, Geldvermögen in der jeweiligen Währung zu halten.7 Wenn nun im Vollgeldregime die Kassenhaltung teurer wäre, und eine geringere Einlagen- und Kapitalverzinsung bezahlt werden würde, wird das Portfolio umgeschichtet. Sachwerte (Immobilien, Land, Edelmetalle, Aktien), Geldsubstitute und Kapitalverlagerungen ins Ausland bzw. Devisen sind dann relativ attraktiver. Das Optimierungsverhalten der Vermögenseigentümer kann so die intendierten Effekte konterkarieren.

Bei internationaler Kapitalmobilität muss zwischen Hart- und Weichwährungsländern unterschieden werden. Bei letzteren würde mit hoher Wahrscheinlichkeit der zuvor erörterte expansive Effekt der höheren Seigniorage verpuffen, was höhere Zinsen und ein niedrigeres Einkommen zur Folge hätte. Mehr Spielraum besteht in Hartwährungsländern mit einer hohen Vermögenssicherungsqualität. Hierbei kann der Staat eher durch Besteuerung oder finanzielle Repression, ähnlich wie in der Vollgeldreform, die Ertragsraten der Vermögenseigentümer schmälern, ohne dass dies durch inflationäre Portfolioveränderungen vollständig konterkariert wird. Somit kann sich in Hartwährungsländern ein potenziell geringfügig höheres gleichgewichtiges Einkommen ergeben. Die Bedingung hierfür ist aber ein elastisches Geldangebot und keine Geldmengenorientierung, auch nicht als Zielgröße. Ferner ist wirtschaftspolitisch zu bedenken, ob der Spielraum der Hartwährungsländer nicht durch Maßnahmen genutzt werden sollte, die weniger gegenüber Kapitalflucht anfällig sind, wie beispielsweise durch höhere Erbschafts-, Grund- oder Immobiliensteuern.

Bleibt die Frage, wie sich die reduzierte Staatsverschuldung auf den Zinssatz und das Wachstum auswirkt. Üblicherweise werden sowohl angebots- als auch nachfragetheoretisch positive Wirkungen auf Beschäftigung und Einkommen sowie ein geringeres Zinsniveau erwartet. Auch wenn die Vollgeldtheoretiker dies nicht explizit thematisieren, sollte hier Klarheit geschaffen werden. Angebotstheoretisch führt in der neoklassischen Theorie die geringere Staatsverschuldung zu einem höheren Kapitalstockwachstum, weil geringerer staatlicher Konsum höhere private Investitionen ermöglicht, falls die Kapazitäten ausgelastet sind und Vollbeschäftigung herrscht. Von diesen Bedingungen ist die Wirtschaft in den meisten Währungsgebieten jedoch weit entfernt. Nachfragetheoretisch wirkt eine geringere Staatsverschuldung langfristig expansiv durch eine höhere Akzeptanz der Währung und geringere Transferleistungen des Staates an Einkommensbezieher mit hoher Sparquote.8 Da bei einer Umstellung auf Vollgeld die Verschuldung allerdings nur scheinbar reduziert wird, ähnlich eines Debt-Equity-Swaps eines Unternehmens (Staatsverschuldung wird in Zentralbankgeld getauscht), treten diese positiven Effekte nicht auf.

Lino Zeddies konstruierte einen Dualismus zwischen sicheren Vollgeldkonten einerseits und Verlustrisiko von verzinslichen Sparkonten andererseits. Letztlich ist dies ein Trugschluss, denn wenn der Verlust in realen Werten eintritt, dann bedeutet dies einen Wertverlust von Geldvermögen in Raum und Zeit. Ausdruck findet sich dieser in der Inflation und der Abwertung einer Währung. Da wir den Zusammenhang zwischen Geldmenge und Preisen anders beurteilen als Zeddies, sowie die Qualität unterschiedlicher Währungen berücksichtigen, ist eine Preissteigerung und Abwertung auch in einem Vollgeldsystem nicht auszuschließen.

Privilegierung des Bankensektors

In einer Wettbewerbssituation werden Gewinne aus der Geldschöpfung im Kreditgeschäft an die Kunden weiter gegeben, darin stimmt uns Lino Zeddies zu. Doch beim Eigenhandel würden die Banken nicht im Wettbewerb untereinander, sondern vor allem im Wettbewerb mit Nicht-Banken stehen. Daraus leitet Lino Zeddies ein Privileg ab, das er für ungerechtfertigt hält.

Doch auch beim Eigenhandel müssen Banken untereinander um die selbst geschaffenen Einlagen buhlen und damit ihre Aktiva mit entsprechenden Passiva zum Marktzins finanzieren. Der Finanzierungsvorteil aus Sichteinlagen wird entsprechend gemindert. Nichtsdestotrotz begrüßen wir weitere Forschung zur Marktmacht von Banken, gerade angesichts der vergangenen Zinsmanipulationen.

Fazit

Eine Vollgeldreform in der von Lino Zeddies präsentierten Architektur ist unserer Analyse nach aus mehreren Gründen problematisch: Beispielsweise führt eine restriktive Geldpolitik, die Vermögenspreisblasen verhindern soll, zu erhöhter Arbeitslosigkeit und geringerem Einkommen. Auch kann der Versuch einer Erhöhung der staatlichen Seigniorage scheitern, wenn der Vermögensmarkt die geringere Attraktivität der Kassenhaltung und Vermögensverzinsung durch Portfolioumschichtung sanktioniert.

Unsere Analyse zeigt jedoch auch, dass der letztgenannte negative Effekt in Hartwährungen nicht zum Tragen kommen muss, insbesondere dann, wenn mehrere Währungsräume an der Spitze der Währungshierarchie ein Vollgeldsystem mit dem alleinigen Ziel einführen, die effektive Nachfrage durch Zwang zur erhöhten Zentralbankgeldhaltung zu steigern. Bedingung hierfür wäre dann ein weiter voll elastisches Geldangebot und auch kein monetäres Indikatorziel.

Für eine nachfrageorientierte Politik in einer offenen Volkswirtschaft können jedoch aussichtsreichere Maßnahmen genutzt werden. Eignen würden sich beispielsweise Erbschafts-, Grund- und Immobiliensteuer, in Kombination mit strenger Regulierung und makoökonomischen Instrumenten. Doch viele dieser wirtschaftspolitischen Handlungsspielräume wurden seit den 1970er Jahren im Rahmen der neoliberalen Agenda diskreditiert. Durch Deregulierung und Liberalisierung wurden erst die Rahmenbedingungen für einen vom Finanzmarkt dominierten Kapitalismus geschaffen. Die Zunahme von Krisen ist Ergebnis dieser Politik.

Title: Positive Money (Vollgeld) and Full Reserve Banking – Reply and Response

Abstract: In December 2014 Wirtschaftsdienst published the article "Positive Money (Vollgeld) and Full Reserve Banking – A Critical Analysis" by Martin Sauber and Benedict Weihmayr. Lino Zeddies, a representative of the German positive money movement, comments critically upon their article and points out the advantages that positive money reform could have. Sauber and Weihmayr then respond to Zeddies' arguments.

JEL Classification: E42, E44, E52

  • 1 Vgl. L. Zeddies: Vollgeld und Full Reserve Banking – die Kritik auf dem Prüfstand – eine Replik, in: Wirtschaftsdienst, 95. Jg. (2015), H. 9, S. 636-640.

  • 2 F. Wenzlaff, C. Kimmich, O. Richters: Theoretische Zugänge eines Wachstumszwangs in der Geldwirtschaft, ZÖSS (Zentrum für Ökonomische und Soziologische Studien), Discussion Paper, Nr. 45, Hamburg 2014.

  • 3 Wir danken Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff für die Zurverfügungstellung des Datenmaterials.

  • 4 Vgl. C. Reinhart, K. Rogoff: Banking crises: An equal opportunity menace, in: Journal of Banking & Finance, 37. Jg. (2013), H. 11, S. 4557-4573.

  • 5 Vgl. S. Schulmeister: Realkapitalismus und Finanzkapitalismus – zwei "Spielanordnungen" und zwei Phasen des "langen Zyklus", in: J. Kromphardt (Hrsg.): Weiterentwicklung der Keynes'schen Theorie und empirische Analysen, Schriften der Keynes-Gesellschaft, Bd. 7, Marburg 2013, S. 115-169.

  • 6 Dies bedeutet jedoch keine Einschränkung der gesamtwirtschaftlichen Fristentransformation. Denn mit Zentralbankgeld kann genauso Fristentransformation betrieben werden, nur eben im öffentlichen Sektor. Denn die Emission von Zentralbankgeld ermöglicht die Finanzierung von öffentlichen Aktiva (Infrastruktur etc.) mit ultra-kurzfristigen Passiva (Zentralbankgeld).

  • 7 Vgl. H. Riese: Grundlegungen eines monetären Keynesianismus. Ausgewählte Schriften 1964-1999, Marburg 2001.

  • 8 K. Betz: The (not) so Benign Effects of Government Debt, in: Hochschulschriften, Fachhochschule Südwestfalen, Nr. 1 (2012).


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