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96. Jahrgang, 2016, Heft 1 · S. 60-63

Analysen und Berichte

Macht es einen Unterschied? Ein ökonomischer Blick auf die Geschlechtlichkeit von Sprache

Miriam Beblo, Eva Markowsky

Eine geschlechtergerichtete Sprache, insbesondere die Aussparung der weiblichen Form, kann zu realen Wahrnehmungsverzerrungen und Ausgrenzungen führen und dabei unerwünschte gesellschaftliche Effekte, wie berufliche Geschlechtersegregation und unterschiedliche Bezahlung, verstärken. Offen bleibt die Frage, wie hoch die dadurch entstehenden Kosten ausfallen. Es zeigen sich Forschungslücken und die Relevanz des Themas Geschlechtlichkeit von Sprache im Bereich der Ökonomie.

Prof. Dr. Miriam Beblo ist Professorin für VWL, insbesondere Arbeitsmarkt, Migration und Gender an der Universität Hamburg.

Eva Markowsky, B.A., ist dort Mitarbeiterin.

Der besseren Lesbarkeit halber verzichten wir in diesem Beitrag auf die Nennung beider Geschlechter / die männliche Form wird hier als generisches Maskulinum verwendet / Frauen sind immer mitgemeint, auch wenn sie nicht extra genannt werden." So oder ähnlich lautet in deutschsprachigen Texten oft eine der ersten Fußnoten, die dann auftaucht, wenn zum ersten Mal eine Person oder Funktion bezeichnet wird. Damit erkennen die meisten Autorinnen und Autoren die Existenz anderer grammatischer und personeller Geschlechter (als des männlichen) zwar an, entledigen sich im Weiteren aber ihrer expliziten Nennung. Tatsächlich spart die Beschränkung auf ein grammatisches Geschlecht sowohl Platz als auch Zeit – und mitunter sind die Ausführungen wirklich einfacher, weil geradliniger zu lesen, wie gleich im ersten Zitat oben argumentiert. Aus ökonomischer Sicht erscheint es deshalb auf den ersten Blick durchaus kosteneffizient, sich die umständliche Nennung zweier (oder gar mehrerer) Geschlechtsformen zu sparen und ausschließlich das generische Maskulinum, als neutrale Version gemeint, zu verwenden (selbst das generische Femininum würde mehr Buchstaben, Druckerschwärze und Papier erfordern).

Auf den zweiten Blick kann eine Regulierung individueller Verhaltensweisen jedoch dann angezeigt sein, wenn diese Verhaltensweisen – hier die kostenminimierende Verwendung von geschlechtergerichteter Sprache – zu gesamtgesellschaftlich unerwünschten Effekten, wie beispielsweise die fehlende Wahrnehmung (der Interessen) bestimmter Personengruppen, führen. Die sprachliche Aussparung der weiblichen Form könnte, wenn sie einen gedanklichen Ausschluss von Frauen zur Folge hat, die tatsächliche Unterrepräsentation von Frauen in bestimmten Berufen, Positionen und Ämtern reproduzieren und somit gesellschaftliche Effekte, wie berufliche Geschlechtersegregation und unterschiedliche Bezahlung verstärken. Die ökonomische Frage lautet demnach, ob eine einfache, weil geschlechtergerichtete Sprache reale Wahrnehmungsverzerrungen und Ausgrenzungen (z.B. mitgemeinter Frauen) erzeugen kann und wie hoch die dadurch gegebenenfalls entstehenden Kosten sind. Oder anders ausgedrückt: Ob sich das Insistieren auf eine geschlechterneutrale, reflektierende Sprache wirklich "lohnt"?

Die ökonomische Literatur kann zu dieser Frage bisher nicht viel beitragen. Deshalb müssen wir uns der Forschungsergebnisse anderer Disziplinen – vor allem der Linguistik und Psychologie – bedienen, in denen seit Längerem schon Debatten zur Geschlechtlichkeit von Sprache geführt werden.

Einsichten aus Linguistik und Psychologie

In der Linguistik existieren zwei gegensätzliche theoretische Positionen zur Verwendung des generischen Maskulinums.1 Eine Position ist, dass eine semantische Beziehung zwischen dem grammatischen Genus und dem biologischen Geschlecht besteht, dass also die Verwendung ausschließlich der männlichen Form den gedanklichen Ausschluss von Frauen beinhaltet oder bewirkt. Die Gegenposition besagt, dass die Zuordnung eines grammatischen Genus zu einem Subjektiv rein willkürlich erfolgt und keine Beziehung zwischen Genus und biologischem Geschlecht besteht. Anhänger dieser Position betrachten deshalb generisch maskuline Formulierungen als vollständig geschlechtsneutral. Die empirischen Arbeiten der Sprachwissenschaften zu dem Thema scheinen vor allem die erstgenannte Position zu bestätigen. Sie kommen überwiegend zu dem Ergebnis, dass bei einer Verwendung des generischen Maskulinums eher Assoziationen von Männlichkeit geweckt werden und andere Formen, wie die Beidnennung oder das sogenannte Binnen-I, eher geschlechtsneutral verstanden werden. Laut Braun et al.2 gilt das sowohl für die wenigen Untersuchungen in deutscher Sprache,3 als auch für die zahlreichen älteren Untersuchungen im englischsprachigen Raum.4

Methodisch beruhen die Studien zumeist auf Experimenten. In der Regel lesen Versuchspersonen Texte oder einzelne Sätze, in denen die maskuline oder feminine Form oder eine neutrale Version (Beidnennung, Binnen-I, Schrägstrich-Form etc.) verwendet werden. Anschließend wird gemessen, welche Assoziationen die verschiedenen Formen auslösen, indem man die Versuchspersonen bittet, die in den Sätzen oder Texten erwähnten Personen einem Geschlecht zuzuordnen oder die jeweiligen Geschlechteranteile der im Text vorkommenden Gruppen zu schätzen. Andere abhängige Variablen sind beispielsweise Geschichtenfortführungen, Ergebnisse von Rekognitionsaufgaben, Lesezeiten für anaphorische Bezüge auf generisch maskuline Personenbezeichnungen, Kategorienzuordnungen sowie Reaktionszeiten für Kategorienzuordnungen. Als Kontrollvariablen kommen in der Regel das Geschlecht der Versuchsperson und der Kontext (sowohl sprachlich als auch außersprachlich) sowie die Geschlechtstypizität von verwendeten Bezeichnungen und des Kontextes zum Einsatz.

Auch in der psychologischen Literatur findet sich Evidenz für die These, dass Frauen beim Gebrauch des generischen Maskulinums gedanklich ausgeschlossen werden.5 Die empirischen Erkenntnisse wurden von den Psychologinnen Irmen und Linner im Situationsmodell des sprachlichen Inputs verarbeitet.6 Nach diesem Modell aktivieren die zur Verfügung gestellten Informationen einer Textbasis (wie Genus, geschlechtstypische Rollen und Kontexte) schon vorhandene geschlechtsbezogene Inhalte aus dem Gedächtnis der Rezipientin bzw. des Rezipienten. Dadurch können den Protagonist/innen eines Textes unbewusst geschlechtstypische Rollen zugewiesen werden. Genus und Kontext eines sprachlichen Inputs können somit geschlechtstypische Assoziationen hervorrufen und zu einem Geschlechtsbias im Textverstehen führen. Die Verwendung von Pluralformen und unbestimmten Artikeln scheint die Wirkung des sprachlichen Inputs auf geschlechts­typische Assoziationen jedoch abzuschwächen, fassen die Autorinnen den empirischen Forschungsstand zusammen. Boroditsky et al. kommen darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass das Genus von Wörtern beeinflusst, welche Eigenschaften Menschen den betreffenden Gegenständen zuordnen.7 Beispielsweise beschreiben Menschen, in deren Muttersprache ein bestimmtes Substantiv grammatikalisch weiblich ist, diesen Gegenstand mit typisch weiblichen Adjektiven, während Menschen, in deren Sprache der gleiche Gegenstand dem männlichen Genus zugeordnet wird, diesen mit typisch männlichen Adjektiven versehen.

Im Grenzbereich zwischen Psychologie und Linguistik liegt die Frage, ob Sprachen, die über ihr Genus-System zwischen mehreren Geschlechtern differenzieren (wie beispielsweise Deutsch und Französisch), den gedanklichen Ausschluss und/oder Diskriminierung von Frauen eher befördern, als grammatisch weitgehend neutrale Sprachen (wie Englisch oder Finnisch). Sie geht zurück auf die Diskussion um "linguistische Relativität". Der Begriff bezeichnet die Hypothese, dass Sprache existierende soziale Strukturen reflektieren und reproduzieren kann.8 Diese These wurde vielfach empirisch untersucht, wobei die existierenden Studien sie überwiegend zu bestätigen scheinen.9 Die daraus abgeleitete Frage nach einem Zusammenhang zwischen der Differenzierung nach Geschlecht in der Sprache und den in der Gesellschaft verbreiteten Einstellungen gegenüber Frauen sowie gesellschaftlicher (Un-)Gleichbehandlung ist bisher wenig empirisch untersucht. Wassermann und Weseley sowie Prewitt-Freilino et al. finden empirische Evidenz dafür, dass Sprachen mit grammatikalischem Genus eher Geschlechterungleichheit befördern, im letztgenannten Fall sogar unter Kontrolle des Einflusses von Religion und politischem System.10

Der ökonomische Forschungsbedarf

Die Forschungsergebnisse aus der Linguistik und Psychologie sind eindeutig: Die ausschließliche Verwendung des generischen Maskulinums führt bei einem Großteil der Lesenden oder Hörenden zu einem Geschlechterbias im Textverstehen, auch wenn dies von den Schreibenden oder Vortragenden nicht so beabsichtigt ist. Eine geschlechtergerechte, reflektierende Sprache kann diesen Bias verhindern. Das Ausmaß des Bias wurde bisher noch nicht exakt erfasst, unter anderem weil inhaltliche Assoziationen nicht nur sprachlichen, sondern gleichzeitig auch kulturellen oder religiösen Einflüssen unterliegen können. Und obwohl uns die linguistische und psychologische Forschung lehrt, dass eine geschlechterbeschränkende Sprache das Textverstehen und die gedankliche Repräsentation von Frauen maßgeblich verzerren kann, kennen wir doch noch nicht alle Kosten der Verzerrungen.

Eine methodische Herausforderung der oben beschriebenen Analysen besteht, wie erwähnt, darin, dass Assoziationen neben sprachlichen Impulsen auch von kulturellen oder religiösen Einflüssen hervorgerufen werden können, die wiederum eng miteinander verwoben und daher in ihren Effekten schwer zu trennen sind. Die ökonomische Forschung könnte nun ihren Beitrag leisten, zum einen den assoziativen Einfluss von Sprache unabhängig vom kulturellen Hintergrund der Proband/innen zu identifizieren und gleichzeitig die möglichen Wahrnehmungsverzerrungen und ihre individuellen und gesellschaftlichen Folgen zu quantifizieren. Zum zweiten Punkt, den Folgen, existieren bereits einige wenige empirische Arbeiten in der Ökonomie. Sie leiten den Einfluss von Sprache auf die Wahrnehmung indirekt, über die Handlungen von Menschen, ab. Van der Velde et al. machen beispielsweise die Beobachtung, dass die geschlechtsspezifische Lohnlücke in Ländern mit einer nach dem Geschlecht stark differenzierenden Sprache signifikant erhöht ist.11 Mavisakalyan kommt zu dem Ergebnis, dass solche Länder auch von niedrigerer weiblicher Erwerbsbeteiligung geprägt sind.12 Santacreu-Vasut et al. finden darüber hinaus, dass die Verbreitung von geschlechterdifferenzierender Grammatik in der Sprache das Vorhandensein und die Durchsetzung von politischen Frauenquoten signifikant erklärt.13 Santacreu-Vasut et al. stellen einen solchen Zusammenhang auch für die Geschlechtlichkeit von Sprachen und die Präsenz von Frauen auf unterschiedlichen Ebenen in Unternehmen, wie beispielsweise im Aufsichtsrat und im gehobenen Management, fest.14 Hicks et al. untersuchen mit einem epidemiologischen Ansatz den Zusammenhang zwischen der Bedeutung von Geschlecht in der Muttersprache und geschlechtstypischer Arbeitsteilung im Haushalt unter Personen mit Migrationshintergrund in den USA.15 Sie kommen zu dem Ergebnis, dass in Haushalten von Individuen, in deren Muttersprache die grammatische Struktur stark nach dem Geschlecht differenziert, die Wahrscheinlichkeit einer geschlechtstypischen Aufteilung der Hausarbeit signifikant höher liegt.

Ob es sich bei diesen Ergebnissen um kausale Effekte zwischen Sprache, Denken und Verhalten handelt, oder ob diese Zusammenhänge vor allem auch durch kulturelle Unterschiede bedingt sind, können allerdings auch diese Autor/innen nicht abschließend klären. In einer Reihe weiterer Arbeiten wurde nun der Versuch unternommen, die Effekte von Sprache und anderen kulturellen Faktoren zu trennen. So beleuchten Gay et al. den Zusammenhang zwischen Geschlechtsdifferenzierung in Sprache und weiblicher Beteiligung in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen mit Hilfe von ökonometrischen Analysen auf Individual- und Länderebene.16 Sie kommen zu dem Ergebnis, dass Frauen, die stark geschlechterdifferenzierende Sprachen sprechen, weniger wahrscheinlich am ökonomischen und politischen Geschehen beteiligt sind und mit höherer Wahrscheinlichkeit vom Zugang zu Land und Krediten ausgeschlossen sind. Dieser Zusammenhang bleibt unverändert, wenn die Schätzung mit Hilfe von Daten des World Value Survey auf Geschlechternomen konditioniert wird. Gay et al. arbeiten in ihrer Untersuchung zum Zusammenhang zwischen der Geschlechtlichkeit von Sprache und dem Arbeitsmarktverhalten von Frauen mit Migrationshintergrund in den USA ebenfalls mit einem epidemiologischen Ansatz. Sie versuchen, die Effekte von Sprache und kulturellen Einflussfaktoren zu trennen, indem sie fixe Effekte für Herkunftsländer und ethnische Gruppen in ihre ökonometrische Schätzung aufnehmen und somit Personen aus gleichen Herkunftsländern und mit ähnlicher Abstammung, jedoch mit unterschiedlichen Muttersprachen, vergleichen können.17 Sie finden im Ergebnis einen Einfluss von geschlechterdifferenzierender Sprache auf das Verhalten der untersuchten Frauen. Frauen, deren Muttersprachen stark geschlechtlich strukturiert sind, partizipieren weniger am Arbeitsmarkt als Frauen mit geschlechtsneutralen Muttersprachen.

Chen gelingt in seiner Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Sprache und Verhalten auf dem Geld- und Kreditmarkt mit Hilfe eines Propensity Score Matching die bislang überzeugendste Identifizierung des sprachlichen Einflusses – und zwar auf das Sparverhalten von Individuen.18

Einen theoretischen Anknüpfungspunkt für das Potenzial von geschlechtergerechter Sprache bietet die Verhaltens­ökonomik mit ihren Erkenntnissen zur Wirksamkeit von sogenannten "nudges". Demnach können Menschen – auch ganz ohne originär ökonomische Anreize – "angestupst" werden, ihr Verhalten zu ändern.19 Warum sollte dies nicht auch bei geschlechtstypischen Assoziationen gelingen? Letztendlich stellt die Erwähnung der weiblichen Sprachform in einer bestimmten beruflichen Position auch ein "nudge" für die gedankliche Repräsentation von Frauen in dieser Position dar. Eine neutralere oder sogar explizit weibliche Stellenbezeichnung könnte beispielsweise als "nudge" fungieren und mehr Frauen ansprechen, sich zu bewerben.

Eines ist am Ende klar: Wenn der Geschlechtsbias im Textverstehen in relevantem Umfang auch reale gesellschaftliche Ungleichheiten erzeugt, so sind damit erhebliche individuelle und gesellschaftliche Kosten verbunden. Wenn also Sprache einen direkten Effekt auf Einstellungen und Verhalten ausübt, dann kann selbst die Herstellung völliger formaler Chancengleichheit eine faktisch ungleiche Behandlung und Diskriminierung von Frauen nicht beenden und die vielfältigen politischen Maßnahmen zur Schaffung einer geschlechtergerechteren Gesellschaft können nicht ihr volles Potenzial entfalten. In diesem Fall wäre die Förderung einer geschlechterneutralen, reflektierenden Sprache doch eine ökonomisch sinnvolle Investition.

Title: What's the Difference? Gendered Language from an Economics Perspective

Abstract: Experimental evidence in the fields of linguistics and psychology supports the hypothesis that gendered language, such as omitting the female genus, is attended by a perception bias and may thereby foster the cognitive exclusion of women. Economic approaches have furthermore encountered a correlation between the gender intensity of language and individual behaviour. The full extent of the bias and its related undesirable social consequences, for instance on occupational gender segregation or gender pay gaps, remain unknown. This paper points out research gaps, methodological challenges and the significance of gendered language in economics.

JEL Classification: J16, A13

  • 1 F. Braun, A. Gottburgsen, S. Sczesny, D. Stahlberg: Können Geophysiker Frauen sein? Generische Personenbezeichnungen im Deutschen, in: Zeitschrift für germanistische Linguistik, 26. Jg. (1998), H. 3, S. 265 f.

  • 2 F. Braun, S. Sczesny, D. Stahlberg: Cognitive effects of masculine generics in German: An overview of empirical findings, in: Communications, 30. Jg. (2005), H. 1, S. 1-21.

  • 3 J. Klein: Benachteiligung der Frau im generischen Maskulinum. Eine feministische Schimäre oder psycholinguistische Realität?, in: N. Oellers (Hrsg.): Vorträge des Germanistentages Berlin 1987: Germanistik und Deutschunterricht im Zeitalter der Technologie. Selbstbestimmung und Anpassung, Vol. 1, Das Selbstverständnis der Germanistik, Tübingen 1988, S. 310-319; U. Rummler: Ärztin oder Arzt? Eine psycholinguistische Untersuchung zum generischen Gebrauch des Maskulinums bei Grundschülerinnen und Grundschülern, in: Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie, Bd. 51 (1995), S. 173-189; B. Scheele, E. Gauler: Wählen Wissenschaftler ihre Probleme anders aus als WissenschaftlerInnen? Das Genus-Sexus-Problem als paradigmatischer Fall der linguistischen Relativitätsthese, in: Sprache & Kognition, 12. Jg. (1993), H. 2, S. 59-72; L. Irmen, A. Köhncke: Zur Psychologie des ‚generischen' Maskulinums, in: Sprache & Kognition, 15. Jg. (1996), H. 3, S. 152-166; F. Braun, A. Gottburgsen, S. Sczesny, D. Stahlberg, a.a.O.; D. Stahlberg, S. Sczesny, F. Braun: Name Your Favourite Musician: Effects of Masculine Generics and of their Alternatives in German, in: Journal of Language and Social Psychology, 20. Jg. (2001), H. 4, S. 464-469.

  • 4 Z.B. M. C. Hamilton, B. Hunter, S. Stuart-Smith: Jury instructions worded in the masculine generic: Can a woman claim self-defense when 'he' is threatened?, in: J. C. Chrisler, D. Howard (Hrsg.): New Directions in Feminist Psychology. Practise, Theory, and Research, New York 1992, S. 169-178; J. S. Hyde: Children's understanding of sexist language, in: Developmental Psychology, 20. Jg. (1984), H. 4, S. 697-706; D. G. MacKay, D. C. Fulkerson: On the comprehension and production of pronouns, in: Journal of Verbal Learning and Verbal Behavior, 18. Jg. (1979), H. 6, S. 661-673; J. Moulton, G. M. Robinson, C. Elias: Sex bias in language use. 'Neutral' pronouns that aren't, in: American Psychologist, 33. Jg. (1978), H. 11, S. 1032-1036.

  • 5 Zum Beispiel K. Rothermund: Automatische geschlechtsspezifische Assoziationen beim Lesen von Texten mit geschlechtseindeutigen und generisch maskulinen Text-Subjekten, in: Sprache & Kognition, 17. Jg. (1998), H. 4, S. 183-198; L. Irmen, N. Roßberg: Gender markedness of language: The impact of grammatical and non-linguistic information on the mental representation of person information, in: Journal of Language and Social Psychology, 23. Jg. (2004), H. 3, S. 272-307.

  • 6 L. Irmen, U. Linner: Die Repräsentation generisch maskuliner Personenbezeichnungen. Eine theoretische Integration bisheriger Befunde, in: Zeitschrift für Psychologie, 213. Jg. (2005), H. 3, S. 167-175.

  • 7 L. Boroditsky, L. A. Schmidt, W. Phillips: Sex, Syntax, and Semantics, in: D. Gentner, S. Goldin-Meadow (Hrsg.): Language in Mind: Advances in the Study of Language and Cognition, Cambridge, MA 2003, S. 61-79.

  • 8 B. D. Wasserman, A. J. Weseley: ¿Qué? Quoi? Do languages with grammatical gender promote sexist attitudes?, in: Sex Roles, 61. Jg. (2009), H. 9-10, S. 634.

  • 9 Ebenda, S. 635.

  • 10 Ebenda; J. L. Prewitt-Freilino, T. A. Caswell, E. K. Laakso: The gendering of language: A comparison of gender equality in countries with gendered, natural gender, and genderless languages, in: Sex Roles, 66. Jg. (2012), H. 3-4, S. 268-281.

  • 11 L. van der Velde, K. Goraus, J. Siwińska, J. Tyrowicz: Language and (the Estimates of) the Gender Wage Gap, in: Economics Letters, 136. Jg. (2015), H. 11, S. 165-170.

  • 12 A. Mavisakalyan: Gender in Language and Gender in Employment, in: Oxford Development Studies, 43. Jg. (2015), H. 4, S. 403-424.

  • 13 E. Santacreu-Vasut, A. Shoham, V. Gay: Do female/male distinctions in language matter? Evidence from gender political quotas, in: Applied Economics Letters, 20. Jg. (2013), H. 5, S. 495-498.

  • 14 E. Santacreu-Vasut, O. Shenkar, A. Shoham: Linguistic gender marking and its international business ramifications, in: Journal of International Business Studies, 45. Jg. (2014), H. 9, S. 1170-1178.

  • 15 D. L. Hicks, E. Santacreu-Vasut, A. Shoham: Does mother tongue make for women's work? Linguistics, household labor, and gender identity, in: Journal of Economic Behavior & Organization, 110. Jg. (2015), S. 19-44.

  • 16 V. Gay, E. Santacreu-Vasut, A. Shoham: The grammatical origins of gender roles, Berkeley Economic History Laboratory (BEHL) Working Paper, Serie 2013.

  • 17 V. Gay, D. L. Hicks, E. Santacreu-Vasut, A. Shoham: Decomposing Culture: Can Gendered Language Influence Women's Economic Engagement?, Fox School of Business Research Paper, Nr. 15-046, 2015.

  • 18 M. K. Chen: The Effect of Language on Economic Behavior: Evidence from Savings Rates, Health Behaviors, and Retirement Assets, in: American Economic Review, 103. Jg. (2013), Nr. 2, S. 690-731.

  • 19 R. H. Thaler, C. R. Sunstein: Nudge: Improving decisions about health, wealth, and happiness, New Haven 2008.


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