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97. Jahrgang, 2017, Heft 10 · S. 727-732

Analysen und Berichte

20 Jahre EEG: Ist das Förderende für alte Anlagen ein Problem für die Energiewende?

Paul Lehmann, Erik Gawel, Klaas Korte, Alexandra Purkus

2020 feiert das Erneuerbare-Energien-Gesetz sein 20-jähriges Jubiläum. Für Pioniere, die schon früh in Windräder, Photovoltaik- und Biomasseanlagen investiert haben, ist dies möglicherweise jedoch kein Grund zum Feiern, denn die gesetzlich garantierte Vergütung der Stromerzeugung läuft dann für die ersten Erneuerbare-Energien-Anlagen aus. Ob Bestandsanlagen ohne staatliche Förderung weiter rentabel sind, ist fraglich. Gingen sie vom Netz, so die Sorge, könnte das Erreichen der Energiewendeziele gefährdet werden. Aber sind diese Befürchtungen berechtigt? Und wenn ja, wie sollte die Politik darauf reagieren?

Title: Does the Phase-out of Public Support for Existing Renewable Energy Plants Jeopardise Germany's Energy Transition?

Abstract: In 2020 Germany's Renewable Energy Sources Act celebrates its twentieth anniversary. Pioneers of the German energy transition, who have invested early in wind, photovoltaic and biomass plants, may expect this anniversary with sorrow. This is because it will also imply that public support expires for the first renewable energy installations, after 20 years of guaranteed feed­in tariffs. It is unclear whether existing installations can be operated profitably without public support. Concerns are growing that the objectives of Germany's energy transition may be difficult to attain if existing renewable energy plants go offline. Are these concerns justified? And if yes, how should they be addressed by public policy?

JEL Classification: H23, O38, Q42, Q48, Q58

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Dieser Artikel des Wirtschaftsdienst unterliegt einer Embargo-Frist von zwei Jahren und ist im Oktober 2019 an dieser Stelle frei verfügbar. Sie können ihn aber über SpringerLink beziehen. Oder Sie nutzen den Zugang über Ihre Bibliothek vor Ort.