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97. Jahrgang, 2017, Heft 5 · S. 363-370

Analysen und Berichte

Kryptowährungen – ein Problem für die Geldpolitik?

Andreas Hanl, Jochen Michaelis

Kryptowährungen wie der Bitcoin sind mit dem Ziel gestartet, Finanzintermediäre wie Zentralbanken und Geschäftsbanken teilweise durch die Distributed-Ledger-Technologie zu ersetzen. Dies ermöglicht Transaktionen auf einer Peer-to-Peer-Basis. Die Autoren zeigen, wie gut die neue Währungskonkurrenz die Geldfunktionen erfüllt und welche komparativen Vorteile sie mit sich bringt. Zudem werden die Auswirkungen auf Konzeption und Durchführung der "traditionellen" Geldpolitik skizziert.

Title: Cryptocurrencies: A Monetary Policy Problem?

Abstract: Cryptocurrencies such as Bitcoin may revolutionise the financial system by at least partially replacing intermediaries such as central banks and commercial banks. The blockchain technology enables users to perform financial transactions on a peer-to-peer basis. This imposes a serious threat on the financial intermediaries as well as on monetary policy authorities. In this paper, we examine how well cryptocurrencies fulfill the functions of a fiat money and discuss the comparative advantages of cryptocurrencies. We proceed by exploring the implications of digital currencies for the concept and conduct of monetary policy.

JEL Classification: E42, E52

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