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97. Jahrgang, 2017, Heft 7 · S. 499-505

Analysen und Berichte

Rohstoffbezug deutscher Unternehmen in globalen Wertschöpfungsketten

Matthias Diermeier, Henry Goecke, Adriana Neligan

Der Handel mit Vorleistungen hat in den vergangenen Jahrzehnten stark an Bedeutung gewonnen. In Deutschland verbraucht vor allem der Industriesektor einen hohen Anteil der Vorleistungsimporte, wobei Rohstoffimporten eine besondere Bedeutung zukommt. Der Anteil von Rohstofflieferungen aus Ländern, die von großen politischen und ökonomischen Risiken geprägt werden, ist in den vergangenen Jahren auf über 60% aller deutschen Rohstoffimporte angestiegen. Folglich kommt Unternehmen eine große Verantwortung zu, in den Herkunftsländern nachhaltige Sozial- und Produktionsstandards zu implementieren und Umwelt- und Lebensbedingungen in Schwellen- und Entwicklungsländern langfristig zu verbessern.

Title: Raw Material Imports in Global Value Chains: The Role of German Companies

Abstract: In the past decades trade in intermediate goods has gained importance. In Germany the industrial sector in particular uses a high share of intermediate goods, with raw material imports playing a major role. Raw material imports from countries facing high economic and political risks have increased to represent 60% of German raw material imports. Hence, private enterprises bear a great responsibility concerning the implementation of sustainable social and production standards to improve environmental and living conditions in developing countries in the long run.

JEL Classification: F18, Q56, D57

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