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98. Jahrgang, 2018, Heft 1 · S. 35-41

Analysen und Berichte

Kapitalmarktunion – bisher hohe Persistenz der Finanzsysteme

Manuel Peter

Nach der Finanzmarkt- bzw. Schuldenkrise im Euroraum hatte die europäische Politik die Bankenlandschaft einer tiefgreifenden regulatorischen Reform ausgesetzt. Von der jüngsten Agenda der EU-Kommission, eine Kapitalmarktunion zu schaffen, ist aber ein noch größerer Strukturwandel des Finanzsektors zu erwarten – sofern diese erfolgreich umgesetzt wird. Ein tiefergehender Blick auf die Entwicklung von Finanzsystemen seit den 1990er Jahren zeigt, dass marktliche Kräfte die europäischen Finanzsysteme bisher nur eingeschränkt in der Weise transformieren konnten, wie es die EU-Kommission wünscht. Es bleibt daher zu diskutieren, inwieweit politisches Handeln die Persistenz von Finanzsystemen beeinflussen kann.

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Dieser Artikel des Wirtschaftsdienst unterliegt einer Embargo-Frist von zwei Jahren und ist im Januar 2020 an dieser Stelle frei verfügbar. Sie können ihn aber über SpringerLink beziehen. Oder Sie nutzen den Zugang über Ihre Bibliothek vor Ort.