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98. Jahrgang, 2018, Heft 10 · S. 737-743

Analysen und Berichte

Der Kampf um Wertschöpfungsketten: Krieg gegen den Freihandel?

Ulrich Blum

In der öffentlichen Diskussion wird der Freihandel infolge der gegenwärtigen Auseinandersetzungen zwischen China und den USA oft als ein Wert an sich betrachtet. Nüchtern gesehen ist er aber nur ein Verfahren, das nach allen Erfahrungen aus Theorie und Empirik Wohlstand erzeugen kann. Aber es gibt im Rahmen der marktwirtschaftlichen Ordnung auch andere Möglichkeiten, zu Wohlstand zu gelangen, die möglicherweise mit dem Ideal des Freihandels im Konflikt stehen. Dieser Beitrag zeigt, dass ein institutionenökonomischer Ansatz die aktuellen Handelskonflikte erklären kann und dass letztere sich auf grundlegend veränderte Risiko- und Kommunikationsstrukturen zurückführen lassen.

Title: The Struggle for Value Chains: War Against Free Trade?

Abstract: Against the backdrop of the present conflict between China and the US, public discourse often sees free trade is a value as such; more aptly put, it is a method to generate prosperity. Within the market economy context, there are others methods of attaining wealth that may be in conflict with free trade. The following contribution shows that an institutional economics approach is able to explain the present trade conflict relating to fundamentally altered risk and communication structures.

JEL Classification: F12, F51, O19, O24, O33

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