Ein Service der

Inhalt

98. Jahrgang, 2018, Heft 6 · S. 428-432

Analysen und Berichte

Der Markt für "gute Arbeit" – eine empirische Analyse

Peter Kenning, Christian Thorun, Lasse Meißner

Verbraucher- und Arbeitnehmerinteressen können sich grundlegend unterscheiden. Während die einen möglichst preiswert kaufen wollen, sind für die anderen die Arbeitsbedingungen von großer Bedeutung. Eine Befragung von Verbrauchern aus einer informationsökonomischen Perspektive verdeutlicht, dass dieses etwaige Spannungsverhältnis wesentlich darin begründet ist, dass Verbraucher nicht in der Lage sind, "gute Arbeit" zu erkennen. Verbraucherpolitisch könnte dort angesetzt und mehr Markttransparenz geschaffen werden.

Title: The Market for "Good Labour" – an Empirical Analysis

Abstract: The interests of consumers and employees can differ fundamentally. While it is in consumers' interest to buy at the lowest prices, employees depend on good working conditions. A customer survey from an information economics point of view reveals that the tension between the two can be explained by the incapability of consumers to identify "good labour". Consumer policy could work to counteract this phenomenon and enforce more transparency in the market.

JEL Classification: D12, D18, M31

Hinweis

Dieser Artikel des Wirtschaftsdienst unterliegt einer Embargo-Frist von zwei Jahren und ist im Juni 2020 an dieser Stelle frei verfügbar. Sie können ihn aber über SpringerLink beziehen. Oder Sie nutzen den Zugang über Ihre Bibliothek vor Ort.