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98. Jahrgang, 2018, Heft 7 · S. 505-511

Analysen und Berichte

EU-Regulierung von Bitcoin und anderen virtuellen Währungen: erste Schritte

Oliver Read, Karin Gräslund

Bitcoin und andere virtuelle Währungen erfahren eine wachsende Bedeutung. Sie sind kein Geld, aber werden von einem größer werdenden Nutzerkreis als Zahlungsmittel und Vermögensanlage verwendet. Notenbanken und Aufsichtsbehörden haben aber Risiken identifiziert und sehen Regulierungsbedarf. Zu den Herausforderungen in der EU zählen der Verbraucherschutz und die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Die EU-Institutionen überarbeiten aktuell die Geldwäscherichtlinie, um erstmalig virtuelle Währungen einzubeziehen. Auch auf der Tagesordnung der Finanzminister und Notenbankchefs der G20-Staaten steht die Regulierung von virtuellen Währungen.

Title: First Steps Towards Regulating Bitcoin and Other Virtual Currencies in the EU

Abstract: Bitcoin and other virtual currencies are becoming increasingly important. They are not money but are being used by a growing group of people as a means of payment and investment. Central banks and regulatory authorities have identified risks and see a need for regulation. Regulation areas with a high priority in the EU concern consumer protection, Anti-Money Laundering (AML) and Countering the Financing of Terrorism (CFT). The EU institutions are currently revamping the AML Directive in order to include virtual currencies for the first time. An international coordination on the regulation of virtual currencies is on the agenda of Finance Ministers and Central Bank Governors of G20 countries.

JEL Classification: E42, G18, G28, K42

Hinweis

Dieser Artikel des Wirtschaftsdienst unterliegt einer Embargo-Frist von zwei Jahren und ist im Juli 2020 an dieser Stelle frei verfügbar. Sie können ihn aber über SpringerLink beziehen. Oder Sie nutzen den Zugang über Ihre Bibliothek vor Ort.