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99. Jahrgang, 2019, Heft 10 · S. 693-695

Analysen und Berichte

Industrie in der Rezession – Wachstumskräfte schwinden

Claus Michelsen, Oliver Holtemöller, Torsten Schmidt, Stefan Kooths, Timo Wollmershäuser

Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognose für Deutschland in ihrer Gemeinschaftsdiagnose vom Herbst 2019 deutlich nach unten korrigiert. Gründe für die schwache Entwicklung sind die nachlassende weltweite Nachfrage nach Investitionsgütern, auf deren Export die deutsche Wirtschaft spezialisiert ist, politische Unsicherheiten und strukturelle Veränderungen in der Automobilindustrie. Die Finanzpolitik stützt hingegen die gesamtwirtschaftliche Expansion. Die zukünftige Entwicklung ist stark davon abhängig, ob die Handelskonflikte gelöst werden können und wie der Brexit ausgestaltet wird.

Title: Industry in Recession – Growth Forces Dwindle

Abstract: The leading German economic research institutes have revised their economic forecast for Germany significantly downwards. The reasons for the weak development are the declining global demand for capital goods, which the German economy specialises in exporting, political uncertainty and structural changes in the automotive industry. Fiscal policy, on the other hand, is supporting macroeconomic expansion. Future development depends to a large extent on whether the trade conflicts can be resolved and how Brexit is structured.

JEL Classification: E32, E66, F01

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