Ein Service der

Inhalt

99. Jahrgang, 2019, Heft 11 · S. 795-797

Analysen und Berichte

Grenzen intelligenter Spezialisierungsstrategien

Mirko Kruse, Jan Wedemeier

Die intelligenten Spezialisierungsstrategien (RIS3) der EU sollen dazu dienen, wirtschaftliche Stärken von Regionen auszubauen, ihre Innovationsbasis zu stärken und Zukunftsbranchen zu entwickeln. Um regionale Disparitäten auszugleichen, kann diese Strategie aber nur eines von vielen Instrumenten sein. Andere Instrumente der EU fördern die Kohäsion durch Modernisierungen im Verkehr, gemeinsame Agrarpolitik und Unternehmensförderung. Die RIS3 versuchen hingegen, Potenziale endogenen Wachstums zu erhöhen, um Kohäsion zu fördern. Im Sinne einer Kohäsionspolitik müssen die Regionen bereits bei der Strategiebildung der RIS3 stärker zusammenarbeiten.

Title: Limitations of Strategies for Smart Specialisation

Abstract: The European Union cohesion policy lies on a variety of pillars including Research and Innovation Strategies for Smart Specialisation (RIS3) on a regional basis. This concept is in accordance with the EU 2020 goals of smart, sustainable and inclusive growth and can enable regions to catch-up to other particularly successful regions. The authors present the six steps to develop a RIS3 strategy and show that it can play a vital role for cohesion policy although there are certain limitations and misunderstandings regarding the methodology. Certain adaptations in regard to the next budget period of the EU are recommended in order to fully utilise the concept's potential.

JEL Classification: R1, R11, R12, R58

Hinweis

Dieser Artikel des Wirtschaftsdienst unterliegt einer Embargo-Frist von zwei Jahren und ist im November 2021 an dieser Stelle frei verfügbar. Sie können ihn aber über SpringerLink beziehen. Oder Sie nutzen den Zugang über Ihre Bibliothek vor Ort.