Ein Service der

Inhalt

99. Jahrgang, 2019, Heft 7 · S. 451-469

Zeitgespräch

Autoindustrie – auf dem richtigen Weg?

Nils Jannsen, Ferdinand Dudenhöffer, Weert Canzler, Andreas Knie, Uwe Schneidewind, Thorsten Koska, Oliver Lah, Bernhard Mattes

Die deutsche Automobilindustrie steht vor gravierenden Problemen: Nach einem langanhaltenden Zuwachs bei Produktion und Export droht sie ihre dominierende Stellung durch die internationalen Handelsstreitigkeiten zu verlieren. Aber auch die Anforderungen durch die europäischen Klimaschutzziele machen einen tiefgreifenden Wandel erforderlich. Dieser bezieht sich nicht allein auf die Produktion von Autos, sondern auch auf die steigende Nachfrage nach Mobilitätsdienstleistungen. Durch Carsharing und eine bessere Verknüpfung von öffentlichem und privatem Verkehr lassen sich die Ziele besser erreichen. Allein durch die Verwendung von neuen Energie- und Antriebsoptionen ist dies wohl nicht möglich. Dennoch bedeuten auch diese einschneidende Veränderungen im Produktions- und Vertriebssystem.

In diesem Zeitgespräch:

Title: Automotive Industry – on the Right Track?

Abstract: The German automotive industry is facing serious problems: After a long period of growth in production and exports, it threatens to lose its dominant position as a result of international trade disputes. But the requirements of the European climate protection targets also call for far-reaching change. However, this change does not only apply to the production of cars but also to the increasing demand for mobility services. Car-Sharing and better links between public and private transport will make it easier to achieve these goals. This is probably not possible simply by using new energy and propulsion options. Nevertheless, these drastic changes also mean drastic changes in the production and distribution system.

JEL Classification: L62, Q52, R41

Hinweis

Dieser Artikel des Wirtschaftsdienst unterliegt einer Embargo-Frist von zwei Jahren und ist im Juli 2021 an dieser Stelle frei verfügbar. Sie können ihn aber über SpringerLink beziehen. Oder Sie nutzen den Zugang über Ihre Bibliothek vor Ort.