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99. Jahrgang, 2019, Heft 7 · S. 505-510

Analysen und Berichte

Ministererlaubnis für die Fusion Miba/Zollern: europäische Champions statt Wettbewerb?

Oliver Budzinski, Annika Stöhr

Nachdem das Bundeskartellamt die Fusion von Miba und Zollern abgelehnt hat, haben die beiden Unternehmen eine Ministererlaubnis beantragt. Dabei wurden bekannte, aber auch neue Gründe genannt, um einen Gemeinwohlvorteil des antikompetitiven Zusammenschlusses aufzuzeigen. Die Autoren untersuchen diese Gründe wirtschaftstheoretisch und kommen zu dem Ergebnis, dass der Bundeswirtschaftsminister die Erlaubnis nicht erteilen sollte. Zudem empfehlen sie eine grundsätzliche Überarbeitung des Instruments Ministererlaubnis.

Title: The Miba/Zollern Case on a Ministerial Approval: European Champions Instead of Competition?

Abstract: In the current case concerning the ministerial approval for Miba and Zollern, the applicant companies used established and also new justifications in order to demonstrate the public advantages of the anti-competitive merger. The authors examine the economic­theoretical foundation of their reasoning and conclude that the Federal Minister of Economics should follow the Monopolies Commission's reasoning and deny the permission. Furthermore, the authors recommend a fundamental revision of the instrument in order to justify its existence.

JEL Classification: K21, L41, L51

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