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99. Jahrgang, 2019, Heft 9 · S. 656-662

Analysen und Berichte

Fusionsberatung Made in Germany als Wettbewerbsvorteil: Relevanz und Perspektiven

Niklas Gogoll, Nicolaus Heinen, Felix Schlieszus

Unternehmen lassen sich bei Fusionen und Übernahmen oft von Beratern begleiten. Die Auswertung einer Branchendatenbank zeigt, dass der Anteil einheimischer Fusionsberater an Fusionen in Deutschland in den letzten 15 Jahren stark gesunken ist. An ihre Stelle treten insbesondere Dienstleister aus den USA und Großbritannien. Die Abwanderung von Fusionsexpertise kann für eine international vernetzte Exportnation langfristig ein Wettbewerbsnachteil sein. Chancen bieten langfristig jedoch die Digitalisierung und die europäische Kapitalmarktunion.

Title: M&A advisory Made in Germany as a Competitive Advantage: Relevance and Perspectives

Abstract: German companies increasingly rely on the advice of foreign advisers in their M&A activities. This article confirms this anecdotical evidence with an empirical analysis of 28,457 observations from 2003 to 2018. While a significant part of the loss of relevance in German M&A advisory is structurally rooted, a permanent loss of domestic M&A expertise can soon turn into a locational disadvantage for Germany as a globally-oriented open economy. While any political intervention seems to be ineffective and counterproductive, the remaining local M&A advisers should seize upon the digital transition of professional services and the regulatory opportunities of the European Capital Markets Union.

JEL Classification: G34, O16, L84, E02

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