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Starke Mitgliedstaaten für ein starkes Europa

Pressemitteilung

18.7.2017

Mit der Wahl von Emmanuel Macron zum französischen Präsidenten hat sich ein Zeitfenster von fünf Jahren für grundlegende Reformen geöffnet. "Eine Stärkung Frankreichs hängt in erster Linie davon ab, ob es Frankreich gelingt, die überfälligen Strukturreformen anzugehen, um die französische Volkswirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen und sie so auf einen höheren Wachstumspfad zu führen", betonen Lars P. Feld, Christoph M. Schmidt, Isabel Schnabel und Volker Wieland vom Sachverständigenrat für Wirtschaft in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst.

Dabei sollte ein verantwortliches Handeln auf der Einheit von Haftung und Kontrolle aufbauen und müsste im Falle der Fiskal- und Wirtschaftspolitik auf Ebene der einzelnen Mitgliedstaaten erfolgen. Auf europäischer Ebene ließe sich ein wirkungsvoller Einklang von Haftung und Kontrolle nur umsetzen, wenn die einzelnen Mitgliedstaaten im Rahmen einer Transferunion auf Souveränität verzichten. Eine derartige Bereitschaft sei derzeit jedoch nicht erkennbar. Daher könne ein starkes Europa nur ein Europa starker Mitgliedstaaten sein, schließen Feld, Schmidt, Schnabel und Wieland.

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